Die COVID-19 Pandemie im Zeitraffer

Aus dokumentarischen Zwecken soll hier der Versuch unternommen werden, die größte Gesundheitskrise der letzten 100 Jahre aus österreichischer Sicht chronologisch darzustellen.  Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Aus der Abfolge der Ereignisse kann folgendes abgeleitet werden:

I

Bis Mitte März gab es einen einigermaßen umsichtigen, faktenbasierten Umgang mit der Krise.

I

Die Expertengremien der Bundesregierung haben offenbar von einem Lockdown abgeraten und dem Schutz der Risikogruppen Priorität eingeräumt. Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen war den Experten wichtig.

I

In der zweiten Märzhälfte hat die Bundesregierung sich dann bewusst dazu entschlossen, auf Angst und Panikmache zu setzen. Sie hat sich zunehmend von der Meinung der Beratergremien entfernt. Grundlage dafür scheint ein ominöses Papier zu sein, das ein Worst-Case Szenario von über 100.000 Toten beinhaltet. Zu diesem Zeitpunkt scheint die Entscheidung gefallen zu sein, die Krise politisch für sich zu nutzen.

I

Die noch schnell vor dem Lockdown durchgeführte Änderung des Epidemiegesetzes 1950 in Bezug auf die Schadensersatzansprüche von Unternehmen kann nur als bewusster Anschlag auf die österreichische Wirtschaft gesehen werden.

I

Es gab bereits im März ausreichend seriöse medizinische Stimmen in In- und Ausland, die eine Entwarnung und Versachlichung der Situation gerechtfertigt hätten.

I

Die Intransparenz bei politischen Entscheidungen erreicht eine völlig neue Qualität. Der Kanzler bezieht sich auf Experten, die er aber nie nennt und Studien, auf die niemand Zugriff hat. Es existiert ein Wahrheitsmonopol bei der Regierung und die Bevölkerung hat zu glauben, was verlautbart wird und den Anweisungen zu folgen. Ein kritisches Hinterfragen in den Medien oder auch bei der politischen Opposition war anfangs kaum wahrzunehmen. 

I

Spätestens ab April sind immer mehr offensichtliche Unstimmigkeiten zu erkennen. Es gibt Zweifel an der Qualität und Aussagefähigkeit der Tests und der Zählweise der Toten, Infizierte werden fälschlicherweise mit Kranken gleichgesetzt. Es wird immer klarer, dass der Virus für einen Großteil der Bevölkerung keine besondere Gefahr darstellt. Trotzdem hält die Bundesregierung an ihrer Vorgehensweise und Rhetorik fest und nimmt alle dadurch verursachten Schäden bewusst in Kauf.

I

Ab Mitte April werden die ersten Lockerungen beschlossen. Angesichts der zur Verfügung stehenden Informationen wird der Lockdown aber viel zu langsam wieder rückgängig gemacht und zieht sich bis Ende Mai und für manche Branchen sogar noch darüber hinaus. Viele der Auflagen sind völlig sinnfrei und werden als Schikane empfunden. Die versprochenen Hilfeleistungen für die Wirtschaft kommen nicht oder viel zu spät an.

I

Der wirtschaftliche Schaden ist enorm und kann noch gar nicht beziffert werden. Mit der Vorgehensweise der Regierung, unnötigerweise bewusst Angst und Panik zu verbreiten, wurde ein gesellschaftliches Trauma verursacht. Konträre Meinungen wurden während der gesamten Krise abgelehnt und als „dumm“ abgestempelt, was auch zu einem Riss in der Bevölkerung, quer durch Familien und Freundschaften, geführt hat.

I

Aufgrund der heute vorliegenden Informationen kann man das Argument, im nach hinein alles besser zu wissen, nicht gelten lassen. Die Regierung hat sich bewusst gegen die Empfehlungen ihrer eigenen Experten entschieden und frühzeitig vorliegende konträre Meinungen und Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

I

Daher müssen die Ereignisse detailliert aufgearbeitet und die politische Verantwortung für den verursachten Schaden geklärt werden. Es muss diskutiert werden, was wir aus dieser Krise lernen können und müssen und welche Veränderungen und Anpassungen sich in unserem Land daraus ergeben müssen.

Dezember 2019

31. Dezember 2019

Am 31. Dezember 2019 wurde das WHO-Länderbüro in China darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei mehrere Fälle von Lungenentzündung unbekannter Ursache aufgetreten sind. Die chinesischen Behörden haben bei einer mit Lungenentzündung ins Krankenhaus eingelieferten Person vorläufig ein neuartiges Corona-Virus identifiziert.
Quelle

Januar 2020

1. Januar – 31. Januar 2020

WHO veröffentlicht 11 Meldungen zum Corona-Virus.
Quelle

31. Januar 2020

Die USA beschliesst bereits ein Einreiseverbot für China-Reisende.
Quelle

Februar 2020

4. Februar 2020

Es landen weiterhin 400 Passagiere pro Woche aus China mit Air China in Wien.
Quelle

20. Februar 2020

Professor Martin Haditsch gibt in einem Interview mit den OÖ Nachrichten bereits Entwarnung. Todesrate 0,3%, 80,9 Prozent der Covid-19-Infektionen sind als mild  einzustufen.  
Quelle

24. Februar 2020

Gemäß der ersten wissenschaftlichen Studie über die Auswertung von über 72.000 Corona-Infizierten in China sind mit 81 Prozent die deutlich überwiegende Mehrheit milde Fälle. Die Sterblichkeit liegt gegenüber anderen Viren bei verhältnismäßig geringen 0,4 Prozent. Die COVID-19-Sterblichkeit liegt daher nur knapp über jener der Influenza (echten Virusgrippe) mit 0,1 Prozent. Statistisch gesehen sind bereits Masern mit 0,5 Prozent Sterblichkeit gefährlicher als COVID-19. Das mit dem Corona-Virus verwandte SARS-Virus weist eine Sterblichkeit von knapp unter zehn Prozent auf, VERS ca. 35 Prozent und Ebola rund 50 Prozent.
Quelle

24. Februar 2020

Es gibt noch keine Infizierten in Österreich. Innenminister Nehammer erklärt im Interview mit OE24, dass keine Grenzkontrollen vorgesehen sind.
Quelle

25. Februar 2020

Gesundheitsminister Rudolf Anschober: Grenzschließungen oder Reisebeschränkungen werde es nicht geben, solche wären „nicht angebracht“.
Quelle

28. Februar 2020

1. Sitzung des Beraterstabs der Taskforce Corona. Die erfahrenen Mediziner, Virologen und Epidemiologen sehen die Ressourcenfrage als zentrales Thema. Es muss schnellstmöglich definiert werden, was passiert, wenn „es eng wird“. Es geht um die Knappheit von Tests und Masken und um sogenannte „Standard Operating Procedures“ für Krankenhäuser. Also um die Frage, wie in den Ambulanzen mit Verdachtsfällen umzugehen ist. Die Runde ist sich einig, dass ein „striktes Containment nur in totalitären Systemen möglich ist“ und deshalb „soziale Distanzierung“ sich bisher als die „effektivste Maßnahme“ erwiesen hat. Auch der „SKKM Koordinationsstab Sars-CoV-2/Covid-19“ setzt auf „Isolieren und Schützen“.
Quelle

29. Februar 2020

Ischgl und das Coronavirus: Chronologie des Versagens. Bei einem Flug der Icelandair aus München treten bei einer Reisegruppe 15 Covid-19-Fälle auf. Sie alle waren im Tiroler Touristenort Ischgl zum Skifahren. Das Land Tirol lässt das “Kitzloch” und weitere Après-Ski-Lokale schließen. Eine Quarantäne für Ischgl soll es aber nicht geben, erklärt die Tiroler Landesregierung. Erst am 13. März (14 Tage nach der ersten Infektion) erklärt die österreichische Bundesregierung Ischgl und das Paznauntal zum Risikogebiet und verhängt eine Quarantäne. Am 19. März wird ganz Tirol abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt.
Quelle

März 2020

3. März 2020

2. Sitzung des Beraterstabs der Taskforce Corona. Die Knappheit an Masken, Schutzanzüge und Handschuhe scheint nicht mehr vermeidbar. Die Experten überlegen, ab wie vielen Neuinfektionen pro Tag einzelne Regionen unter Quarantäne gestellt werden sollen, denn „nicht ganz Österreich müsse in eskalierter Lage sein“. Man müsse sicher stellen, dass die Schäden durch die getroffenen Maßnahmen möglichst gering bleiben, also wirtschaftlicher Schaden, Stigmatisierung und soziale Isolation.
Quelle

9. März 2020

Der Leiter der Humanmedizin der AGES, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Dr. Franz Allerberger, hält die Maßnahmen wie Schließung von Schulen und Kindergärten für „problematisch“. Wichtig wäre, „die Kinder von den Großeltern möglichst fernzuhalten“. Ivo Steinmetz, Vorstand des Instituts für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Med-Uni Graz, pflichtet ihm bei: „Ältere Menschen sollten persönliche soziale Kontakte möglichst einschränken. Die Absage von Veranstaltungen mit jungen Menschen ist gar nicht so wichtig wie der Schutz der älteren Personen. Sie alle argumentieren mehr oder weniger für das, was später als schwedischer Weg bekannt wird. Kein radikaler Lockdown, sondern kluges Risiko- und Ressourcenmanagement.
Quelle

12. März 2020

Die WHO erklärt den COVID-19-Ausbruch zur Pandemie.
Quelle

12. März 2020

Die Experten sitzen Kanzler Kurz und Vizekanzler Kogler gegenüber, die wie folgt argumentieren: „Die Menschen sollen Angst vor einer Ansteckung haben, Angst davor, dass die Eltern und Großeltern sterben“, wird im Protokoll festgehalten. „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“, „100.000 Tote“, „Lebensgefährder“ und „Lebensretter“, das sind die Worte, die vor allem Kurz und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), aber auch Werner Kogler (Grüne) dann verwenden. Diese Eskalation der Angst kommt zu einem Zeitpunkt, als die Corona-Krise im Gesundheitssystem bereits überwunden war. Einige der Experten sind schon zuvor nicht einverstanden mit der Krisenstrategie, ihre Bedenken bleiben jedoch meist unbeachtet.

 Offenbar lag zu diesem Zeitpunkt dem Bundeskanzler und der Regierung das ominöse Papier „Stellungnahme zur COVID19 Krise“ schon vor. Bis heute ist nicht bekannt, wer dieses Papier in Auftrag gegeben hat und warum dieses eine Papier, das nicht einmal der Corona Taskforce zur Verfügung gestellt wurde, die weiteren Handlungen der Regierung so stark beeinflusste. Zitat aus diesem Bericht: „Ganz allgemein wollen wir exponentielles Wachstum tunlichst vermeiden. Sobald R0 längerfristig über 1 liegt, sagen Modelle für Österreich etwa 100.000 zusätzliche Tote voraus.“
Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3

12. März 2020

Einreisestopp für Europäer in den USA.
Quelle

13. März 2020

Dr. Wolfgang Wodarg, Pulmonologist und ehemaliger Leiter eines Gesundheitsamtes, der sich bereits intensiv mit der Schweine- und Vogelgrippe auseinander gesetzt hatte, erklärte öffentlich, dass bei COVID-19 keine Pandemie/Epidemie vorliege.

14. März 2020

Ein Mailverkehr, der sich, kurz nachdem Kanzler Kurz am Freitag, den 13. März den Lockdown angekündigt hat, zeigt: „Wir sollten versuchen, die derzeitige Sprachregelung bald zu ändern und möglichst schnell von der Botschaft „ganz gefährliches Virus“ wegkommen“, warnt AGES-Experte Allerberger schon am 14. März sein Beraterkollegium. „Das Virus ist so weit verbreitet, dass alles andere dazu führen wird, alles lahmzulegen, was Kollateralschäden verursacht, die weit über Covid-19 hinausgehen. Jede Botschaft, die als „ganz gefährliches Virus“ missinterpretiert werden kann, ist kontraproduktiv. Sars-CoV-2 ist für über 80 Prozent der Bevölkerung nicht gefährlich.“

 Der Public-Health-Experte Martin Sprenger pflichtet ihm bei: „Derzeit fühlen sich viele junge und gesunde Menschen bedroht, obwohl für sie das Risiko, schwer zu erkranken, sehr gering ist. Im Gegensatz dazu negieren viele Hochrisikopersonen ihr Risiko oder halten es für sehr gering. Am wichtigsten ist das Social Distancing zwischen diesen beiden Gruppen. Das muss kommuniziert werden.“

 Auch Günter Weiss, Internist und geschäftsführender Direktor der Medizinischen Universität Innsbruck, unterstützt Allerberger: „Wir müssen verhindern, dass aufgrund des Ressourcen­drives zu Covid-19 alle anderen Patienten auf der Strecke bleiben oder die ‚vulnerablen‘ Alten unterversorgt sind und dann mehr Menschen durch diese Maßnahmen zu Tode kommen als durch das Virus selbst.“
Quelle

14. März 2020

Der renommierte österreichische Privatdozent Dr. Stefan Wöhrer berichtet, dass COVID-19, salopp gesagt, nichts anderes ist als eine schwerere Grippe. Verglichen mit 117.000 Corona-Erkrankten und 4.275 Toten Mitte März 2020 sei die Grippe (Influenza) mit 49 Millionen und 52.000 Toten das weitaus größere Problem. Therapie gibt es zwar keine, die Selbstheilung liege jedoch bei 99,5 Prozent. Ärzte und Spitäler seien dringend zu meiden, weil dort die Infektionsgefahr am höchsten ist. Um Corona werde ein „Riesentheater“ gemacht. Die von der Regierung verhängten Maßnahmen seien zwar grundsätzlich richtig, aber aus medizinischer Sicht als „sehr, sehr drastisch“ einzustufen.

14. März 2020

Die Virologin Prof. Dr. Karin Mölling sagt, dass das „Corona kein schweres Killervirus“ sei. Das wahre Problem sei die Panikmache.
Quelle

15. März 2020

Noch immer landen Jets aus Hochrisiko-Ländern.
Quelle

15. März 2020

Doch keine volle Entschädigung bei Geschäftsausfall wegen Corona: Die Regierung hat zwar umfassende Hilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer wegen der Einbußen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise beschlossen, allerdings auch eine relevante Kompensationshilfe abgedreht. Denn eigentlich wäre nach (bis Sonntag) geltender Rechtslage eine Entschädigung für Betriebe vorgesehen, wenn behördliche Schließungen verfügt werden. Laut Epidemiegesetz muss der Verdienstentgang ausgeglichen werden, zudem konnten die Betriebe die während der Sperre angefallenen Lohnkosten zurückfordern. Das ist nun gänzlich anders. Der entsprechende Teil des Epidemiegesetzes wurde mit den neuen Bestimmungen ausgehebelt.
Quelle

16. März 2020

Die AUA stellt Flugbetrieb komplett ein.
Quelle

16. März 2020

Lockdown in Österreich. Ausgangsbeschränkungen treten in Kraft. Das Verlassen des Hauses ist nur noch für den Gang zur Arbeit, für lebensnotwendige Besorgungen, für die Hilfe anderer Personen und Spaziergänge erlaubt. Alle Geschäfte (mit wenigen Ausnahmen) werden geschlossen. Betretungsverbot für öffentliche Orte treten in Kraft.
Quelle

17. März 2020

Prof. Ioannidis, einer der angesehensten Epedimiologen der Welt, veröffentlicht: Die aktuelle Corona-Viruserkrankung, COVID-19, wurde eine Jahrhundert-Pandemie genannt. Aber sie könnte genauso ein Jahrhundert-Evidenz-Fiasko sein. Es fehlt uns an verlässlicher Evidenz, wie viele Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Viele Länder haben drakonische Gegenmaßnahmen ergriffen. Wie können Politikverantwortliche bei längeren Lockdowns entscheiden, ob sie mehr Gutes als Schlechtes anrichten? Die bisher gesammelten Daten darüber, wie viele Menschen infiziert sind und wie sich die Epidemie entwickelt, sind völlig unzuverlässig. Veröffentlichte Fallsterblichkeits-Raten wie die offizielle 3,4 %-Rate der WHO verursachen Angst und Schrecken – und sind bedeutungslos. Berücksichtigt man zusätzliche Quellen der Unsicherheit, bewegen sich vernünftige Schätzungen einer Fallsterblichkeit für die allgemeine US-Bevölkerung zwischen 0,05 % und 1 %. Wenn 0,05 % die wahre Rate wäre, wäre der weltweite Lockdown mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Konsequenzen völlig irrational. Hätten wir nichts von diesem neuen Virus da draußen gewusst und hätten wir keine Menschen mit PCR getestet, wäre uns die Anzahl der Gesamt-Todesfälle durch grippale Infekte in diesem Jahr nicht ungewöhnlich erschienen. Wir hätten höchstens beiläufig bemerkt, dass die Grippe-Saison in diesem Jahr etwas schlimmer als üblich schiene.
Quelle

18. März 2020

Österreich und 11 weitere EU Staaten schliessen die Grenzen.
Quelle

19. März 2020

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, der vormalige Leiter des Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes Gutenburg Universität Mainz und einer der angesehensten Infektiologen und meistzitierten Medizinforscher Deutschlands, erklärt COVID-19 als Spuk und die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen für sinnlos. Von 10.000 mit Corona infizierten Deutschen haben 99,5 Prozent keine oder nur leichte Symptome. Es ist daher falsch, Infizierte mit Erkrankten gleichzusetzen. An COVID-19 sterben täglich rund 30 Menschen, die Mehrheit davon seien Alte und Vorerkrankte, wobei Corona eine untergeordnete Rolle spiele. Allgemein sterben in Deutschland täglich ca. 2.200 alte Menschen. In einer allgemeinen Panik versuche man nun zu verhindern, dass alle dieser 2.200 Alten an COVID-19 sterben.

Folglich beurteilt Dr. Sucharit Bhakdi die von der Regierung verordneten Maßnahmen als „horrend“, „grotesk“, „überbordend“ und „direkt gefährlich“. Schließlich gefährden und verunmöglichen staatliche Anordnungen geradezu lebensverlängernde Maßnahmen wie Hobbies, Sport, soziale Kontakte etc. Daher sei davon auszugehen, „dass diese [staatlichen] Maßnahmen insgesamt die Lebenserwartung dieser 2.200 Menschen verkürzen werden!“ Ganz abgesehen von den allgemeinen horrenden wirtschaftlichen Folgen, habe man jetzt schon Engpässe in der medizinischen Versorgung, die alte Menschen zusätzlich gefährden. Daher sind besagte Maßnahmen selbstzerstörerisch. Ihre gesellschaftliche Akzeptanz und Durchführung gleiche einem „kollektiven Selbstmord“.

20. März 2020

Laut dem deutschen Internisten Dr. Claus Köhnlein ist der Großteil der künstlich erzeugten Panik auf die hohen italienischen Zahlen zurückzuführen, die dringend hinterfragt werden müssten. Die sündteuren Corona-Tests seien unsinnig, weil höchst unzuverlässig. Sie liefern angeblich zu 50 Prozent falsche Ergebnisse. Die Panik und angstbedingte falsche medizinische Behandlungen erhöhen die Sterblichkeit.
Quelle

21. März 2020

In einer Pressekonferenz des Zivilschutzverbandes in Italien wird deutlich gemacht, dass alle, die mit dem SARS-COV-2 Virus infiziert sind, als Corona-Tote gezählt werden, völlig unabhängig von der tatsächlichen Todesursache. Dieser Umstand wurde in der öffentlichen Diskussion über die Situation in Italien nie erwähnt oder berrücksichtigt.
Quelle

26. März 2020

Die Bundesregierung gibt Details zum angekündigten Hilfspaket für die heimische Wirtschaft bekannt. Selbstständige und Kleinunternehmen sollen Anträge stellen können, bis zu 6.000 Euro Soforthilfe sind möglich. Aus dem Nothilfefonds werden Kredite gewährt, die nur zum Teil zurückgezahlt werden müssen. Auch Kreditstundungen sollen kommen. Für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen wird die ÖVP nahe Wirtschaftskammer und nicht das Finanzamt beauftragt. Den Finanzbehörden würden die relevanten Wirtschaftsdaten der Unternehmen vorliegen. Steuerberater beklagen sich über die Komplexität der Regelungen und der Abwicklung.
Quelle

29. März 2020

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, leitete 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz. Er hat einen offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin geschrieben mit 5 Fragen, die nach sofortigen Antworten verlangen, um festzustellen, wie begründet die derzeitigen massiven Einschränkungen der Grundrechte sind. Diese Nachricht wurde auch in Österreich gehört.
Quelle

30. März 2020

Verschärfte Maßnahmen – Maskenpflicht im Supermarkt obwohl bis dahin auch aus der Politik Masken als völlig ungeeignet dargestellt wurden.
Quelle

30. März 2020

Sebastian Kurz gibt im ZIB Spezial folgende Äusserungen von sich:

  • „Es gibt (Anm. „zu den Massnahmen der Regierung“) keine Alternative.“
  • „Wir haben in Italien und Spanien die Situation, dass sie gar nicht mehr wissen, wo sie die Leichen hinbringen sollen.“
  • „Wir werden auch in Österreich bald die Situation haben, dass jeder irgend jemanden kennt, der an Corona verstorben ist.“

Der Kanzlei bringt in diesem Interview mehrfach zum Ausdruck, dass der Zweck die Mittel heiligt und dass er sich nicht damit beschäftigen will, was nicht sein darf (auch in Bezug auf die Verfassungskonformität der Gesetzesänderungen und Verordnungen).
Quelle

30. März 2020

Innenminister Karl Nehammer bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage rund um den Virus am 30. März 2020: 
“Jede Person kann zurzeit Lebensretterin oder Lebensretter sein, wenn die von der Regierung verordneten Maßnahmen eingehalten werden”, sagte Nehammer. Der Großteil der österreichischen Bevölkerung halte die Maßnahmen auch vorbildlich ein. “Wer sich jedoch vorsätzlich nicht an die Maßnahmen hält, wird zum Lebensgefährder”, betonte der Innenminister.
Quelle

April 2020

2. April 2020:

Rudi Anschober und Bernhard Benka, Mitglied der Corona-Task Force im Gesundheitsministerium zu der Zählweise der Corona-Toten in Österreich: “Es gibt eine klare Regel derzeit: Gestorben mit dem Coronavirus oder an dem Coronavirus“, führt Benka aus. Alle diese Fälle zählen zur Statistik. Warum wurde in der größte Gesundheitskrise der letzten 100 Jahre nicht alles unternommen, genaue Daten und Fakten zu erhalten und herauszufinden wer tatsächlich an diesem Virus gestorben ist oder wie der Virus zum Tod geführt hat? Offenbar war die Politik daran nicht interessiert.
Quelle

4. April 2020

Sobotka (ÖVP) ist für verpflichtende Corona-App. Einschränkungen für Menschen ohne Nutzung dieser App werden geprüft. Nach heftigen Protesten rudert Sobotka zurück.
Quelle 1, Quelle 2

5. April 2020

Insgesamt gab es bereits 16.000 Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Der Begriff “Corona-Party” sei laut dem Minister “an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten”. Die Polizei nutzt den Umstand der Lärmbelästigung als Rechtsgrundlage um gegen sog. Corona-Partys (Treffen im privaten Umfeld). Wie sich später herausstellt, waren Treffen im privaten Umfeld immer schon erlaubt (wenn auch nicht empfohlen). Das Denunziantentum wird in Österreich plötzlich zum Thema.
Quelle

5. April 2020

“Die uneingeschränkte Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, wird es nicht geben, solange es keinen Impfstoff gibt“, sagt Sebastian Kurz. Viele Politiker im In- und Ausland äusserten sich immer öfters dahingehend, dass eine Rückkehr zu “alten Normalität” wohl nur mit einer Impfung möglich sein wird.
Quelle

7. April 2020

Kanzler Kurz bestätigt im ZIB2 Interview, dass ca. 80% der Infizierten keine Symptome haben. Er bezeichnet Aussagen, die ein Vergleich mit der Grippe ziehen, als „dumme Argumentation“, weil die Sterblichkeit bei Coronavirus wesentlich höher ist. Die Ausbreitung des Coronavirus sei eine ganz andere, bei der Grippe gibt es eine Impfung (Anm.: die Impfquote liegt unter 10%). „Alle Studien belegen (Anm.: welche?), hätte man nicht so gehandelt, hätte man mit bis zu 100.000 Toten rechnen müssen. Kanzler Kurz lässt kein Argument gegen die geltenden Massnahmen gelten und pocht darauf, dass er und die Regierung von Anfang an alles richtig gemacht haben. Er erklärt weiter, dass ein Anstecken auch im Freien möglich wäre. In New York habe sich ein Tiger angesteckt und dieser habe dann weitere Tiger angesteckt.
Quelle

14. April 2020

Geschäfte bis zu 400m2 und Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen.
Quelle

15. April 2020

Corona-Sonder-Medienförderung: Die Regierung erhöhte die Medienförderung. Davon profitierten ÖVP-nahe Medien tendenziell mehr als Qualitätszeitungen.
Quelle

16. April 2020

Isaac Ben-Israel, israelischen Militärwissenschaftler und Mathematikers, Vorsitzender der israelischen Weltraumbehörde und des Nationalen Rats für Forschung und Entwicklung des Wissenschaftsministeriums, kommt in seiner Studie zu folgendenm Schluss: Die Statistik zeige, dass die Coronavirus-Pandemie nach 70 Tagen ihr Ende erreiche, egal wo sie stattfindet und unabhängig davon, welche Maßnahmen die Regierung ergriffen haben. Sollte dies zutreffen, sind nicht nur viele Regierungen blamiert, sondern auch deren wissenschaftliche Berater. Der Lockdown wäre dann weder die einzige, noch überhaupt eine richtige Lösung.
Quelle

18. April 2020

Die von der Regierung groß vermarktete Unterstützung für Unternehmen kommt vielfach nicht an oder dauert zu lange. Vor allem der Gastronomie geht die Luft aus. Die Zahlungen aus dem Härtefall Fonds über meist nur 500 Euro, maximal 1000 Euro helfen den Einzel- und Kleinunternehmen nicht weiter. Die Phase 2 lässt auf sich warten.
Quelle

19. April 2020

Keine Übersterblichkeit in der Steiermark: Landessanitätsdirektorin Ilse Groß kann  beruhigen: “Es sterben nicht mehr Menschen als sonst auch.” Die Gründe liegen in der Altersstruktur des Bundeslandes.
Quelle

27. April

Klarstellung nach Ostern: Treffen mit Freunden und Familie wäre laut Gesundheitsministerium schon erlaubt gewesen. Das Gesundheitsministerium hat klar gestellt, dass private Treffen trotz der seit Mitte März geltenden Ausgangsbeschränkungen zulässig gewesen wäre bzw. sind. Eine missverständliche Formulierung auf der Homepage des Ministeriums hat ein Verbot von Besuchen bei Familienmitgliedern und Freunden suggeriert.
Quelle

Mai 2020

1. Mai 2020

Die “Ausgangsbeschränkungen” enden, die 1-Meter-Abstandsregel gilt aber weiterhin. Neu ist eine Maskenpflicht in allen öffentlichen geschlossenen Räumen. Das Verbot des “Betretens öffentlicher Orte” endet. Erlaubt werden nun auch öffentliche Veranstaltungen mit maximal zehn Teilnehmern. Bei Begräbnissen sind 30 Teilnehmer erlaubt.
Quelle

2. Mai 2020

Geschäfte über 400m2 und Friseure dürfen öffnen.
Quelle

4. Mai 2020

Kanzler-Beraterin Antonella Mei-Pochtler geht davon aus, dass Contact-Tracing-Apps und andere Technologien künftig wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens seien werden. “Das wird Teil der neuen Normalität sein. Jeder wird eine App haben”, sagte sie der “Financial Times” (Online-Ausgabe). Die europäischen Länder müssten sich an Tools gewöhnen, die “am Rand des demokratischen Modells” seien.
Quelle

5. Mai 2020

Prof. John M. Ioannidis(Stanford) gibt Entwarnung für unter 65-jährige. Covid-19 Sterberisiko geringer als bei PKW-Pendlern. “Unsere Ergebnisse gelten auch für die Hauptepizentren der Pandemie, da unsere Auswahlkriterien explizit so festgelegt wurden, dass sie die Orte mit den meisten Todesfällen einschließen. Daher ist für die überwiegende Mehrheit der Länder auf der ganzen Welt und für die überwiegende Mehrheit der Bundesstaaten und Städte in den USA ein Todesfall durch COVID-19 in dieser Saison für Menschen unter 65 Jahren möglicherweise sogar geringer als das Risiko, an einem Autounfall während des täglichen Pendelns zu sterben”.
Quelle

11. Mai 2020

“Seit März wird angekündigt, es kommt aber nichts an.” Die Unternehmen müssen die Gehälter ihrer Mitarbeiter vorfinanzieren, in Zeiten in denen sie aber oft keine Einnahmen haben. Das führt verständlicherweise zu Liquiditätsengpässen. Die Auszahlung der Kurzarbeitsgelder erfolgt erst im Nachhinein nach Prüfung. In anderen Ländern erfolgt die Auszahlung sofort. Nach Prüfung kommt es dann zu einer Abrechnung.
Quelle 1, Quelle 2

11. Mai 2020

Keine Übersterblichkeit in Wien. In Wien sind seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie nicht mehr Menschen gestorben als sonst. Zu diesem Ergebnis kommt die städtische Statistikbehörde (MA 23), die alle bisher verfügbaren Daten bis 26. April ausgewertet hat.
Quelle

11. Mai 2020

Psychiater warnen vor Corona-Religion. Die renommierten Psychiater Raffael Bonelli und Hans-Joachim Maaz kritisieren den Umgang mit dem Corona-Virus. Sie sehen eine paranoide Überreaktion in der öffentlichen Auseinandersetzung mit Corona. Es fehle das Gleichgewicht im öffentlichen Diskurs. Der moralisierende, einseitige öffentliche Diskurs habe religiöse Züge angenommen. Kritiker würden mundtot gemacht werden. Damit sollen laut den Experten die wirtschaftlichen und psychologischen Folgen der Corona-Maßnahmen vereitelt werden.
Quelle

14. Mai 2020

Der Auftritt von Kanzler Kurz im Kleinwalsertal. Abstände wurden nicht eingehalten. Schuld sind die anderen.
Quelle

15. Mai 2020:

Die Gastronomie darf unter nicht nachvollziehbaren Auflagen wieder öffnen.
Quelle

18. Mai 2020:

Alle Schüler an den Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen kehren in ihre Klassen zurück. Die Schule findet dabei im “Schichtbetrieb” ab. Die Klassen werden geteilt, die eine Hälfte ist von Montag bis Mittwoch an der Schule, die andere am Donnerstag und Freitag. In der Woche darauf ist es umgekehrt. An den Schulen herrscht außerhalb des Klassenzimmers Maskenpflicht sowie weitere Hygieneauflagen wie Händewaschen oder -desinfektion nach dem Betreten des Schulgebäudes.  
Quelle

20. Mai 2020

Innenminister Karl Nehammer weist in der ORF-ZiB2 Vorwürfe, er hätte während der Coronakrise zu den Ausgangsregeln die Unwahrheit gesagt, zurück.
Quelle

24. Mai 2020

Bundespräsident Van der Bellen war nach Sperrstunde noch in Wiener Restaurant. “Wir haben uns verplaudert”.
Quelle

29. Mai 2020

Beherbergungsbetriebe und Schwimmbäder dürfen ab dem 29. Mai wieder öffnen.
Quelle

Juni 2020

1. Juni 2020

Die bis zum heutigen Tage bekannten Fakten zu COVID-19 in 10 Minuten zusammen gefasst, um deutlich zu machen, womit wir es hier zu tun hatten.
Quelle

Fortsetzung folgt…

Alle Angaben in dieser Website sind ohne Gewähr, und sind sowohl für BBÖ als auch für die Betreiber der Website als unverbindlich zu betrachten. Das Gleiche gilt auch für andere Dritte, die von der Website aus über Links angewählt werden.

 

Share This